Wanderin im Toten Gebirge nach Sturz gerettet

Mona HopfingerMona Hopfinger
Rettungseinsatz Totes Gebirge: Bergsteiger mit Stirnlampen und Rucksack im Regen, Helikopter im Flug.
© Mit KI (Gemini) generiert

Eine 19-jährige Tschechin ist am Montag bei einer mehrtägigen Bergtour im Toten Gebirge ausgerutscht und hat sich am Knöchel verletzt. Die Rettung dauerte wegen schlechten Wetters mehrere Stunden, so der ORF.

Die junge Tschechin befand sich seit Montag mit ihrem 29-jährigen Begleiter auf einer mehrtägigen Wanderung durch das Tote Gebirge. Die beiden waren vom Hochkogelhaus in Richtung Rinnerhütte unterwegs, als die Frau unterhalb des Großen Scheiblingkogel stürzte. Nach der Verletzung am Knöchel war ein Weitergehen nicht mehr möglich. Ihr Begleiter setzte daraufhin einen Notruf ab.

Aufstieg bei widrigen Bedingungen

21 Bergretter und ein Alpinpolizist rückten in zwei Gruppen zu Fuß aus. Regen und dichter Nebel erschwerten den Einsatz erheblich. Ein Hubschraubereinsatz war zunächst aufgrund der Wetterlage ausgeschlossen.

Nach dreieinhalb Stunden erreichten die Rettungskräfte die beiden Wanderer. Die 19-Jährige war zu diesem Zeitpunkt bereits leicht unterkühlt.

Hubschrauberbergung nach Wetterbesserung

Als sich die Wetterbedingungen verbesserten, konnte die verletzte Frau kurz vor 22 Uhr doch noch mit dem Hubschrauber C14 geborgen werden. Sie wurde ins Salzkammergut Klinikum Bad Ischl geflogen. Ihr Begleiter stieg gemeinsam mit den Bergrettern zu Fuß ins Tal ab.

Quelle: https://ooe.orf.at/stories/3368494/

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