Wartezeit auf MRT in Oberösterreich steigt auf 30 Tage

Die durchschnittliche Wartezeit auf eine MRT-Untersuchung beträgt in Oberösterreich heuer 30 Tage. Im Vorjahr waren es noch 25 Tage. Damit müssen Patientinnen und Patienten im Bundesland länger warten als in den meisten anderen Regionen, so der ORF.
Eine MRT-Untersuchung nutzt ein Magnetfeld, um Bilder aus dem Körperinneren zu erzeugen – beispielsweise von Gehirn, Muskeln oder Organen. Eine aktuelle Auswertung für die Sozialversicherung zeigt, dass die Wartezeiten in Oberösterreich im Bundesländervergleich überdurchschnittlich lang sind.
Sozialversicherung laut Haberlander im Rückstand
Christine Haberlander (ÖVP), Landeshauptmannstellvertreterin für Gesundheit, verweist auf Anfrage auf die Sozialversicherung. Diese sei beim Angebot an MRT-Geräten in Oberösterreich seit Jahren im Rückstand.
Land startet Offensive für mehr Geräte
Das Land Oberösterreich hat eine MRT-Offensive ins Leben gerufen und die Zahl der Geräte erhöht. Aktuell sind 28 MRT-Geräte im Einsatz. Im Oktober wurde ein weiteres Gerät im Krankenhaus Freistadt in Betrieb genommen. In den kommenden Jahren sollen auch die Spitäler in Schärding und Bad Ischl mit einem MRT-Gerät ausgestattet werden.
Zusätzlich zu den Spitälern verfügen acht niedergelassene und fünf private Ärzte über MRT-Geräte. Zuletzt wurden in Oberösterreich mehr als 86.000 MRT-Untersuchungen durchgeführt.
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