Wasserrückhalt: Neue Förderinfos für Gemeinden online

Das Klimabündnis Oberösterreich stellt umfangreiche Unterlagen zum Thema Wasserrückhalt in der Landschaft zur Verfügung. Die Materialien aus dem Interreg-Projekt DeKLARed ADAPTRegions sollen Gemeinden bei der Umsetzung von Maßnahmen gegen Starkregen und Trockenheit unterstützen.
Die Ergebnisse aus Arbeitspaket 2 des Interreg-Projekts DeKLARed ADAPTRegions können ab sofort heruntergeladen werden. Die Materialien entstanden aus zwei Fortbildungen in Lasberg und Königswiesen, an denen 30 Teilnehmende aus zehn Gemeinden beteiligt waren.
Sowohl Starkregen als auch Trockenheit treffen Gemeinden besonders dort, wo Wasser zu schnell abfließt. Die neue Sammlung soll Gemeinden, Planungsbüros und Landnutzer bei den ersten Schritten unterstützen.
Umfangreiche Materialien verfügbar
Das Angebot umfasst Vortragsunterlagen zu Wasserrückhalt, Hangwasser- und Erosionsschutz sowie zur Verankerung klimarelevanter Freiräume in örtlichen Entwicklungskonzepten, Flächenwidmungs- und Bebauungsplanung. Zusätzlich gibt es eine Kurzfassung zu Fördermöglichkeiten für die Verbesserung des Wasserhaushalts, ökologische Agrarinfrastruktur und die Verringerung des Hochwasserrisikos.
Die Förderquote liegt bei bis zu 80 beziehungsweise 90 Prozent. Auch Planung und Projektierung können gefördert werden. Eine Vorlage für die Planungsanzeige soll die Vorbereitung konkreter Projekte für die Abteilung Wasserwirtschaft des Landes Oberösterreich erleichtern.
Weiters steht eine Orientierung zu den Ansprechstellen in Oberösterreich zur Verfügung – von der Abteilung Ländliche Neuordnung über die Abteilung Wasserwirtschaft und die zuständigen Gewässerbezirke bis zur Boden.Wasser.Schutz.Beratung der Landwirtschaftskammer Oberösterreich. Ein KI-Assistent zur Projektentwicklung in der grün-blauen Infrastruktur hilft bei der ersten Einordnung von Maßnahmenideen, Zuständigkeiten und Fördermöglichkeiten.
Frühe Planung entscheidend
Das Klimabündnis empfiehlt Gemeinden, früh anzusetzen. Die Hangwasserhinweiskarte sollte bereits im Widmungs- und Bauverfahren herangezogen werden, um spätere größere Schäden zu verhindern.
Maßnahmen auf landwirtschaftlichen Flächen gelingen laut Projektteam nur gemeinsam mit den Bewirtschaftern. „Frühe Einbindung, Transparenz und lokale Netzwerke sind der entscheidende Faktor für Akzeptanz“, heißt es in der Aussendung.
Das Projektteam DeKLARed ADAPTRegions steht für die Weiterentwicklung konkreter Vorhaben und für Vernetzung zur Verfügung. Alle Unterlagen können auf der Website des Klimabündnis Oberösterreich heruntergeladen werden.
Quelle: https://oberoesterreich.klimabuendnis.at/wasser-in-der-landschaft-halten
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