Weiden startet Vortragsreihe zum Thema Demenz

Rund um den Welt-Alzheimertag am 21. September startet in Weiden eine Vortragsreihe zu Demenzerkrankungen. Der Verein Weiden hilft Weiden und die Gemeinde wollen Wissen vermitteln und Betroffene sowie Angehörige unterstützen.
Der 21. September ist Welt-Alzheimertag, auch als Tag der Demenz bekannt. Dieser Aktionstag soll daran erinnern, dass Vergessen kein Tabu sein darf. Demenz ist ein Überbegriff für mehr als 50 verschiedene Krankheiten, die Gedächtnis, Denken, Sprache und Orientierung beeinträchtigen. Die Erkrankungen beginnen und verlaufen unterschiedlich und erfordern jeweils andere Formen der Begleitung.
In Österreich sind derzeit etwa 170.000 Menschen von einer Demenzform betroffen. Bis zum Jahr 2050 könnte die Zahl auf über 290.000 steigen. Das Alter ist der wichtigste Risikofaktor: Je älter Menschen werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung.
Vortragsreihe soll Wissen vermitteln
Hinter jeder Zahl steht eine Familie, die plötzlich mit Fragen konfrontiert ist: Was passiert gerade? Wie erkennt man die Krankheit? Wie geht man damit um? Wo gibt es Hilfe? Demenz betrifft nicht nur ferne Regionen, sondern auch die Nachbarschaft, den Freundeskreis und die eigene Familie – oft still und ohne dass darüber gesprochen wird.
Gemeinsam mit der Gemeinde Weiden startet der Verein Weiden hilft Weiden eine Vortragsreihe zum Thema Demenz. Ziel dabei ist es, durch Wissen die Angst zu nehmen und den Alltag für Betroffene und ihre Begleitpersonen zu erleichtern.
Der erste Teil der Reihe findet am Montag, 30. November, um 18 Uhr statt. Genauere Informationen zu Ort, Programm und Vortragenden werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Quelle: https://weiden-see.at/sites/neuigkeiten-unserer-vereine-und-betriebe?posts=6aad0e84e1ed2e2c311f8775
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