Wetterradar Valluga wird neu gebaut

Nach einem Blitzschlag wird der Wetterradar auf der Valluga bei St. Anton wiedererrichtet. Die Bauarbeiten sollen im Sommer 2027 beginnen, noch im selben Jahr soll die Anlage in Betrieb gehen.
Der durch einen Blitzschlag zerstörte Wetterradar auf der Valluga bei St. Anton soll wiedererrichtet werden. Die Vorarbeiten für das Projekt laufen bereits. Der Tiroler Landtag hat sich auf Basis eines Antrags für die Wiedererrichtung ausgesprochen.
Die Anlage soll künftig wieder meteorologische Echtzeit-Informationen liefern. Besonders wichtig ist der Radar für die rechtzeitige Vorhersage von Starkniederschlägen, heißt es.
Baustart im Sommer 2027
Mit den Bauarbeiten soll im kommenden Sommer begonnen werden. Die hochalpine Lage auf rund 2.800 Meter Seehöhe führt zu einem engen Bauzeitfenster. Die Inbetriebnahme ist noch 2027 geplant.
Zuständig für das Projekt ist das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Die Gesamtkosten werden auf rund 3,8 Millionen Euro geschätzt.
Tirol und Vorarlberg finanzieren gemeinsam
Tirol und Vorarlberg investieren gemeinsam 1,5 Millionen Euro in die Wiedererrichtung. Der Wetterradar sei für beide Bundesländer von großer Bedeutung, wird betont.
Der SPÖ-Landtagsabgeordnete Benedikt Lentsch, der den Antrag in koalitionärer Abstimmung eingebracht hatte, bezeichnet schnelle und verlässliche Informationen als wesentlich, um die Bevölkerung im Katastrophenfall bestmöglich zu schützen und Schäden nach Starkwetterereignissen zu reduzieren. Als SPÖ-Sicherheitssprecher im Tiroler Landtag und Bürgermeister von Zams sei ihm die Wieder-Inbetriebnahme ein großes Anliegen, betonte Lentsch zum Tag der Katastrophenvorbeugung am 13. Oktober.
Der Wetterradar werde ein wichtiger Faktor zur Früherkennung von Naturgefahren sein – für Tirol, insbesondere den Bezirk Landeck, sowie für Vorarlberg und das Südtiroler Vinschgau.
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