Wien halbiert Inseratenausgaben im ersten Halbjahr 2026

Die Bundeshauptstadt hat ihre Kommunikationskosten deutlich gesenkt. Laut aktuellen RTR-Daten lagen die Inseratenausgaben im ersten Halbjahr heuer bei rund 5,5 Millionen Euro.
Die Stadt Wien hat ihre Ausgaben für Inserate im Vergleich zu den Vorjahren massiv reduziert. Wie aus aktuellen Zahlen der RTR hervorgeht, beliefen sich die Kosten im ersten Halbjahr 2026 auf rund 5,5 Millionen Euro. In den vergangenen Jahren hatte die Stadt pro Halbjahr noch rund 11 Millionen Euro für Inserate ausgegeben.
Damit wurde auch der bisherige Tiefstwert aus dem ersten Halbjahr 2022 deutlich unterboten. Damals lagen die Inseratenausgaben bei rund 8 Millionen Euro.
Neos sehen Erfolg ihrer Regierungsbeteiligung
Die Neos Wien bewerten die Entwicklung als Erfolg. Seit dem Eintritt in die Stadtregierung habe man sich für eine Senkung der Kommunikationsausgaben und einen wirksamen Umgang mit öffentlichen Mitteln eingesetzt, heißt es in einer Stellungnahme.
„Die Stadt gibt heute deutlich weniger Geld für Inserate aus als noch vor einigen Jahren. Das entlastet das Budget und ist ein wichtiger Schritt zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeld“, wird Maria In der Maur-Koenne, Mediensprecherin der Neos Wien, zitiert.
Wiener Medieninitiative als Alternative
Parallel zur Kürzung der Inseratenausgaben setzt die Stadt auf die Wiener Medieninitiative. Diese unterstützt journalistische Projekte und soll die Qualität und Vielfalt der Wiener Medienlandschaft stärken.
Ziel sei ein sparsamer Umgang mit Steuergeld bei gleichzeitiger transparenter Information der Bevölkerung und Unterstützung einer vielfältigen, unabhängigen Medienlandschaft, so die Neos.
Quelle: https://wien.neos.eu/aktuelles/news/2026/10/wien-spart-weiter-bei-den-inseratenausgaben
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