Wien, Linz und Salzburg bewerben sich um eigene Domains

Die Städte Wien und Linz sowie das Bundesland Salzburg wollen eigene Internetendungen erhalten. Die Bewerbungen für .vienna, .linz und .salzburg scheinen auf der Liste der Internetverwaltung ICANN auf, die am 7. Oktober veröffentlicht wurde.
Drei österreichische Städte und Regionen streben nach eigenen Domainendungen: .vienna, .linz und .salzburg finden sich unter den insgesamt 1.615 Bewerbungen, welche die Internetverwaltung ICANN am 7. Oktober publiziert hat. Bewerber haben noch bis zum 21. Oktober die Möglichkeit, ihre gewünschte Endung zu ändern. Die endgültige Liste soll am 17. November folgen.
Nach Einschätzung von Domaintechnik könnte der Start der neuen Domainendungen Ende 2027 oder Anfang 2028 erfolgen.
Millionenfache Suchanfragen sprechen für neue Endungen
Der Begriff „vienna“ wird weltweit etwa 2 Millionen Mal monatlich gesucht, allein nach „vienna“ sind es 698.000 Suchanfragen. Davon stammen 97 Prozent aus dem Ausland. Adressen, die exakt dem Suchbegriff entsprechen, könnten davon profitieren.
„Ein Exact Match kann sich positiv auswirken: Wer ‚vienna hotels' sucht und hotels.vienna sieht, weiß sofort, dass er richtig ist, und klickt eher“, erklärt Fabian Ledl, Domainexperte bei Domaintechnik.
Auch .salzburg verfügt über ein internationales Publikum: 91 Prozent der 474.000 monatlichen Suchanfragen nach „salzburg“ kommen aus dem Ausland.
Vormerkung bereits möglich
Interessierte können sich bereits jetzt für die neuen Domainendungen vormerken lassen. Franz Reischenböck, Geschäftsführer von Domaintechnik, dem größten .wien-Registrar, bietet eine kostenlose Vormerkung an. Das Unternehmen aus Straßwalchen verwaltet jede vierte .wien-Domain und ist auch bei .tirol weltweit führend.
Für .salzburg rechnet Domaintechnik mit 4.300 bis 6.000 Adressen.
Quelle: OTS
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