„Wiener Blut“ feiert Premiere auf Schloss Tabor

Die Operette „Wiener Blut“ ist auf Schloss Tabor zu sehen. Die Inszenierung verlegt das Stück auf ein Kreuzfahrtschiff und wird bis 16. August noch zehn Mal aufgeführt, so der ORF.
Die Operette „Wiener Blut“ wurde auf Schloss Tabor uraufgeführt. Das Werk wurde nach dem Ableben von Johann Strauß aus dessen vorhandenen Kompositionen zusammengestellt.
Das Orchester Junge Philharmonie Brandenburg spielt unter der Leitung von Peter Sommerer die Melodien des Walzerkönigs. Das Ensemble zeigt sich laut Kritik von großer Sing-, Spiel- und Tanzfreude.
Verlegung auf Kreuzfahrtschiff
Regisseurin Rita Sereinig hat die Operette in die Gegenwart verlegt. Statt zur Zeit des Wiener Kongresses in Wien spielt die Handlung nun auf dem Kreuzfahrtschiff „MS Wiener Blud“. Diese Neuinterpretation wurde vom Publikum mit viel Applaus und Lachern aufgenommen.
Besonders hervorgehoben wurde Sopranistin Friederike Meinke als Gräfin Zedlau. Auch Tenor Michael Heim als Graf Zedlau, Christian Tschelebiew als Ypsheim-Gindelbach, Verena Barth Jurca als Pepi und Horst Lamnek als Wiener Original begeisterten das Publikum.
Nach der erfolgreichen Premiere sind noch zehn weitere Vorstellungen bis 16. August geplant.
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