Wiener Neustadt setzt auf zentrale Geodaten-Plattform

Die niederösterreichische Stadt hat ihre Verwaltung digitalisiert: Eine neue Plattform für Geoinformationen ersetzt das alte Web-GIS und ermöglicht Echtzeit-Zugriff auf Daten von Bäumen bis Stolpersteinen.
Aus einem einfachen Baumkataster ist in Wiener Neustadt das digitale Fundament der gesamten Stadtverwaltung geworden. Die Stadt nutzt nun rmDATA Info als zentrale Plattform – und hat damit Wartezeiten, Doppelarbeiten und händische Datenexporte eliminiert.
Echtzeit statt wochenlanger Verzögerung
Aktualisierungen wie Grundstücksteilungen sind nun sofort für berechtigte Nutzer einsehbar. Im alten System waren die Informationen teilweise mehrere Wochen veraltet. Bis Ende September wurden bereits rund 150 Mitarbeitende geschult, bevor das Altsystem abgeschaltet wurde.
Die Plattform vereint unterschiedlichste Datensätze: Bäume, Brücken, Straßeneinrichtungen, städtische Eigengrundstücke und Stolpersteine werden gemeinsam verwaltet. Im Außendienst können Mängel bei Baum-, Brücken- und Spielplatzkontrollen direkt vor Ort erfasst, dokumentiert und zugewiesen werden.
Neue Anwendungen durch moderne Technik
Die Lösung regt laufend neue Ideen an – etwa die Visualisierung von Winterdienst-Touren. „Wir sind mit der Lösung rmDATA Info sehr zufrieden. Sie ist schneller, moderner und eröffnet zahlreiche neue Einsatzmöglichkeiten“, erklärt Jürgen Otter, Koordinator Geoinformation im Magistrat Wiener Neustadt.
Die Stadt hat damit Insellösungen und aufwendige Prozesse hinter sich gelassen. Mitarbeitende bringen mittlerweile selbst Vorschläge für weitere Einsatzmöglichkeiten ein.
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