Wiener SPAR-Lehrlinge retteten 1.586 Lebensmittelsackerl

In einem zweiwöchigen Schwerpunkt gegen Lebensmittelverschwendung packten Wiener SPAR-Lehrlinge über 1.500 „Too Good To Go“-Sackerl. Die jungen Auszubildenden gestalteten den gesamten Prozess selbst – von der Produktauswahl bis zum Verkauf.
Wiener SPAR-Lehrlinge haben im Rahmen einer zweiwöchigen Aktion gegen Lebensmittelverschwendung mehr als 1.500 „Too Good To Go“-Sackerl zusammengestellt und verkauft. Dabei übernahmen die Auszubildenden den kompletten Ablauf eigenständig – von der Auswahl der Produkte bis zur Zusammenstellung der Überraschungssackerl für Kundinnen und Kunden.
Die Initiative zielte nicht nur auf die Rettung von Lebensmitteln ab, sondern sollte auch das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln und unternehmerisches Denken bei den Lehrlingen stärken.
Lehrlinge übernehmen Verantwortung
Armin Özdemir, einer der teilnehmenden SPAR-Lehrlinge, berichtet von seinen Erfahrungen: „Der Too Good To Go-Schwerpunkt hat mir gezeigt, wie viel Planung hinter den Produkten in den Regalen steckt und wie wichtig es ist, bewusst mit Lebensmitteln umzugehen. Mir hat besonders gefallen, dass wir die Sackerl selbst zusammenstellen konnten. Es fühlt sich gut an, einen Beitrag zu leisten und zu sehen, wie viele Kund:innen das Angebot auch nutzen.“
Die Teilnahme an der Initiative ermöglichte den jungen Talenten, wichtige Erfahrungen für ihren Berufsweg zu sammeln. In ihrer Ausbildung erwerben SPAR-Lehrlinge von Anfang an umfassendes Wissen und entwickeln früh ein Gespür für den bewussten Umgang mit Ressourcen – von der effizienten Bestellplanung bis zur sorgfältigen Warenpflege.
Nachhaltigkeit in der Ausbildung verankert
SPAR-Geschäftsführer Alois Huber erklärt die Bedeutung der Aktion: „Unsere Systeme sind darauf ausgerichtet, den Bedarf in den Filialen möglichst genau zu planen. Dennoch lässt es sich auch bei größter Sorgfalt nicht immer vermeiden, dass Produkte übrigbleiben. Umso wichtiger ist es, nachhaltiges Handeln bereits in der Ausbildung unserer Lehrlinge fest zu verankern. So lernen sie früh, Verantwortung zu übernehmen, sich aktiv gegen Lebensmittelverschwendung einzusetzen und mit ihrem Engagement einen konkreten Beitrag zu leisten.“
Die Kooperation mit Too Good To Go besteht seit 2021. Ziel der Zusammenarbeit ist es, nicht verkauften Lebensmitteln eine zweite Chance zu geben und gleichzeitig den Wert von Produkten stärker in den Fokus zu rücken.
Umfassendes Konzept gegen Verschwendung
SPAR setzt auf ein umfassendes Konzept zur Rettung von Lebensmitteln. Dazu zählen präzise Warenbestellungen und KI-gestützte Bedarfsprognosen, der vergünstigte Abverkauf von Produkten kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums sowie die Weitergabe überschüssiger Lebensmittel an Sozialorganisationen wie SOMA, Caritas oder die Tafeln.
Das Ergebnis: Bei SPAR bleibt nur rund 1 Prozent der angebotenen Lebensmittel unverkauft.
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