Wildwarngeräte auf B 216 sollen Unfälle reduzieren

Mathias FischerMathias Fischer
Rehbock in Feld bei St. Pölten mit Großplakat-Konstruktion im Hintergrund
© Michal Petráš / Pexels (Symbolbild)

Auf der Weitentalstraße im Gemeindegebiet von Weiten wurden Wildunfallreflektoren und optisch-akustische Warngeräte installiert. Die Maßnahme soll die Zahl der Wildunfälle auf dem gefährlichen Streckenabschnitt senken.

Auf einem rund einen Kilometer langen Abschnitt der B 216 (Weitentalstraße) zwischen Greißl und Streitwiesen wurden 66 Wildwarngeräte montiert. Die Initiative dazu kam von den Mitgliedern der Jagdgenossenschaft Rafles/Tottendorf/Streitwiesen. Die Installation erfolgte durch die Jägerschaft gemeinsam mit dem Straßendienst.

Sieben bis acht Wildunfälle pro Jahr

Laut Jagdleiter Helmut Wess ereignen sich auf diesem kurzen Straßenstück jährlich rund sieben bis acht Verkehrsunfälle mit Wild. Die Tiere überqueren die Fahrbahn aus dem nahen Wald beziehungsweise vom Weitenbach kommend.

Die Strecke gilt als neuralgischer Punkt, an dem gezielt Wildunfallreflektoren und optisch-akustische Wildwarngeräte angebracht wurden, um das Unfallrisiko zu verringern.

Kooperation seit 17 Jahren aktiv

Das Projekt „Wildtiere & Verkehr“ läuft bereits seit 17 Jahren und ist eine Kooperation von Straßendienst, Jagdverband und Land & Forst Betriebe Österreich. Ziel ist es, die Zahl der Wildunfälle zu senken und die Verkehrssicherheit für Mensch und Tier zu erhöhen.

An der Montage der Wildwarngeräte nahmen seitens der Marktgemeinde Weiten Bürgermeisterin Ramona Fletzberger, Vizebürgermeisterin Regina Steininger sowie die Gemeinderäte Andreas Stadler jun. und Stefan Wagner teil.

Quelle: https://www.weiten.gv.at/Wildunfall-Praevention_B_216

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