Windpark Steinberg wird modernisiert

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Die niederösterreichische Landesregierung hat grünes Licht für die Modernisierung des Windparks Steinberg in Neusiedl an der Zaya und Hauskirchen gegeben. Aus sieben alten Anlagen entstehen fünf leistungsstärkere Windräder.

Die Modernisierung des Windparks Steinberg wurde von der niederösterreichischen Landesregierung einstimmig beschlossen. Die Umweltverträglichkeitsprüfungen sind positiv abgeschlossen worden. Das Projekt betrifft die Gemeinden Neusiedl an der Zaya und Hauskirchen.

Die bisherigen sieben Windräder werden durch fünf moderne Anlagen ersetzt. Die Gesamtleistung steigt dabei um 23 Megawatt auf 36 Megawatt. „Weniger Windräder erzeugen bald wesentlich mehr sauberen Strom“, erklärte LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf. Die Modernisierung löse zudem eine Investition von 58 Millionen Euro aus. Pernkopf sprach von einem weiteren Baustein für mehr Energie aus der Heimat, mehr Unabhängigkeit und einem Impuls für die Wirtschaft.

EVN und Windkraft Simonsfeld setzen Projekt um

Umgesetzt wird das Vorhaben durch die EVN Naturkraft GmbH und die Windkraft Simonsfeld AG. Stefan Szyszkowitz, Vorstandssprecher der EVN, betonte das Ziel, bei geringerer Anlagenanzahl deutlich mehr Ökostrom zu erzeugen. Die EVN möchte ihre Windkraftleistung bis 2030 von aktuell rund 570 Megawatt auf 770 Megawatt ausbauen.

Markus Winter, Vorstand der Windkraft Simonsfeld, verwies darauf, dass mit dem Repowering-Projekt die Gesamtproduktion am Standort deutlich erhöht werden könne. Die rasche Genehmigung beweise die Vorreiter-Rolle Niederösterreichs bei erneuerbaren Energien.

Über 200 Windräder seit 2023 genehmigt

Pernkopf verwies auf das Arbeitsübereinkommen der Landesregierung, in dem der Ausbau erneuerbarer Energie als gemeinsames Ziel festgelegt wurde. Seit 2023 seien bereits mehr als 200 Windräder neu genehmigt und von der Landesregierung beschlossen worden.

Niederösterreich sei bereits jetzt das Bundesland mit dem meisten Ökostrom und dem größten CO2-Rückgang. Seit 2005 seien die Emissionen im Bundesland um 35 Prozent gesunken – mehr als in jedem anderen Bundesland. Der weitere Ausbau der Windkraft helfe nicht nur dem Klima, sondern auch der heimischen Wirtschaft und mache unabhängiger von Energie-Importen.

Quelle: OTS

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