Wolfsriss in Unken durch DNA-Analyse nachgewiesen

In Unken wurde ein Wolfsriss durch eine DNA-Analyse bestätigt. Das Bundesland Salzburg hat daraufhin das Gebiet erweitert, in dem Abschüsse der Tiere zulässig sind, so der ORF.
Nach dem bestätigten Fund im Saalachtal hat das Land Salzburg jene Zone ausgeweitet, in der Wolfsabschüsse gestattet sind. Im Pinzgau steht ein weiterer möglicher Riss noch zur Klärung: Im Steinernen Meer zwischen Saalfelden und Weißbach wurden drei Schafe getötet. Die erforderlichen DNA-Analysen stehen dort noch aus, wie der Salzburger Wolfsbeauftragte mitteilte.
Nach einem Wolfsabschuss Anfang Juni bei Viehhofen im Pinzgau blieb es den Sommer über ruhig – weitere Vorfälle gab es im Bundesland nicht. Seit 2018 hat Salzburg rund 1,5 Millionen Euro in Herdenschutzmaßnahmen investiert, wie aus aktuellen Zahlen hervorgeht.
Förderungen für Prävention
Im vergangenen Jahr flossen rund 357.000 Euro in Präventionsmaßnahmen gegen Wolfsübergriffe, bis Ende Juli 2026 kamen weitere rund 168.000 Euro hinzu. Unterstützt werden etwa die Anschaffung von Zäunen, Netzen für Nachtpferche, elektrischen Impulsgebern und GPS-Halsbandsendernern.
Nach Angaben des Landes hat bereits knapp die Hälfte der Schaf- und Ziegenhalter in Salzburg präventive Schutzmaßnahmen ergriffen.
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