Zehn Gemeinden setzen auf gemeinsame Wartungssoftware

Mona HopfingerMona Hopfinger
Teilnehmer einer Schulung sitzen an Tischen in einem hellen Seminarraum
© St. Aegidi

Zehn oberösterreichische Gemeinden im Kanalwartungsverband Oberes Donautal haben am 9. September 2026 den Einsatz einer digitalen Wartungssoftware gestartet. Die Kooperation soll Kosten sparen und die Verwaltung vereinfachen.

Am Gemeindeamt St. Aegidi fand am 9. September 2026 um 10 Uhr die Startveranstaltung für die digitale Wartungssoftware VertiGIS statt. Anwesend waren Vertreterinnen und Vertreter der Amtsleitung, der Sachbearbeitung und der Bauhöfe der beteiligten Gemeinden sowie Helmut Wallner, Betriebsleiter vom Kanalwartungsverband Oberes Donautal. Partner des Projekts ist Gemdat OÖ.

Kosten sparen durch gemeinsame Anschaffung

Die Initiative basiert auf der Zusammenarbeit von zehn Gemeinden im Rahmen des Kanalwartungsverbandes Oberes Donautal. Durch die gemeinsame Anschaffung, Implementierung und Schulung können die Kosten gesenkt werden, die jede Gemeinde bei einer Einzellösung alleine tragen müsste. Die Software dient dem Verband als zentrales Werkzeug für die Verwaltung der Infrastruktur in den Bereichen Kanal und Wasser.

Folgende Gemeinden sind am Kanalwartungsverband Oberes Donautal beteiligt:

  • St. Aegidi

  • Engelhartszell

  • Waldkirchen am Wesen

  • St. Roman

  • Hofkirchen im Mühlkreis

  • Neustift im Mühlkreis

  • Oberkappel

  • Niederkappel

  • Putzleinsdorf

  • Pfarrkirchen im Mühlkreis

Einsatz über den Verband hinaus

Neben dem eigentlichen Verbandszweck nutzen die einzelnen Gemeinden das System auch für sich selbst und vereinfachen damit ihre Verwaltung. Wartungen und Überprüfungen bei Gebäuden, Straßen und technischer Infrastruktur, etwa der Straßenbeleuchtung, werden künftig zentral erfasst und laufend dokumentiert.

Der Bauhof wird das Tool direkt intensiv nutzen, um laufende Kontrollen direkt zu dokumentieren. Außerdem werden Leitfäden, Datenblätter und weitere Unterlagen im System hinterlegt und stehen den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jederzeit zur Verfügung.

Energiemonitoring nach EU-Vorgaben

Ein weiterer Anwendungsbereich ist das Energiemonitoring sowie die Berechnung von Energieverbräuchen und Einsparungen nach den Vorgaben der EED III. Die EU-Energieeffizienzrichtlinie (EU) 2023/1791 verpflichtet öffentliche Einrichtungen unter anderem dazu, jedes Jahr Energie einzusparen und ihre Gebäude energetisch zu sanieren.

Quelle: https://www.st-aegidi.at/digitalisierung-kooperation-wartungstool

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