Zehn „Schwimmregeln“ für mehr Teilhabe in Gemeinden

Ein Beteiligungsprojekt in Oberösterreich hat Leitlinien für gleichberechtigte Mitgestaltung entwickelt. Die Ergebnisse sollen helfen, mehr Frauen für politische Gremien und Vereinsvorstände zu gewinnen.
Das Projekt agenda.SimplyWomen hat gemeinsam mit Bürgerinnen, Bürgern und Lokalpolitikerinnen sowie Lokalpolitikern der Region zehn „Schwimmregeln“ für gemeinsames Gestalten erarbeitet. Diese Leitlinien sollen Gemeinden und Regionen dabei unterstützen, Verantwortung und Gestaltungsmöglichkeiten gleichmäßig zu verteilen.
Das Projekt bestätigte, dass gleiche Mitsprache, Mitgestaltung und Mitbestimmung kein ausschließliches Frauenthema sei, sondern die gesamte Gesellschaft betreffe. Es brauche veränderte Rollenbilder und gleichberechtigte Teilhabe, heißt es in der Aussendung.
Wanderausstellung und Frauentagung geplant
Die Ergebnisse werden bei der 6. Internationalen Frauentagung in Wien vom 24. bis 26. Februar 2027 präsentiert. Interessierte können sich bei Christina Kasbauer, Regionalmanagerin Regionale Zukunftsgestaltung, unter christina.kasbauer@rmooe.at anmelden.
Gemeinden haben zudem die Möglichkeit, eine Wanderausstellung zu den zehn Schwimmregeln vor Ort zu zeigen. Ziel ist es, mehr Frauen für Gemeinderäte, Gremien, Vereinsvorstände und Projekte zu gewinnen.
Weitere Informationen zu Folgeaktivitäten werden auf der Projekthomepage veröffentlicht.
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