Zellenbrand in Eisenstadt: Ermittlungen beendet

Nach dem tödlichen Brand in der Justizanstalt Eisenstadt im März hat die Staatsanwaltschaft St. Pölten das Verfahren eingestellt. Der Häftling dürfte das Feuer selbst entzündet haben.
Die Staatsanwaltschaft St. Pölten hat die Ermittlungen zum Tod eines Häftlings in der Justizanstalt Eisenstadt abgeschlossen. Der Mann war im März bei einem Feuer in seiner Zelle ums Leben gekommen. Das Verfahren wurde vor wenigen Wochen eingestellt, wie die Behörde am Mittwoch auf Anfrage der APA mitteilte.
Nach den Ermittlungen dürfte der Insasse das Feuer mit einem Feuerzeug selbst gelegt haben. Zuvor hatte er die Tür seines Haftraums mit Inventar verbarrikadiert. Eine Rettung war nicht mehr möglich.
Kein Fremdverschulden festgestellt
Die Staatsanwaltschaft fand keine Hinweise auf Fremdverschulden oder ein Fehlverhalten beim Tod des Mannes. Wegen fahrlässiger Tötung gegen Unbekannt war ermittelt worden, nachdem der Fall von der zuständigen Behörde nach St. Pölten abgetreten worden war.
Bei dem Vorfall wurden keine weiteren Personen verletzt.
Quelle: APA
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