Zivilschutz-Probealarm am 3. Oktober in Kärnten

Am 3. Oktober findet in Kärnten zwischen 12 und 12.45 Uhr der Zivilschutz-Probealarm statt. Das wurde beim Kärntner Sicherheitsgipfel am Donnerstag bekannt gegeben, bei dem auch eine Zwischenbilanz der Koordinierungsstelle Extremismusprävention präsentiert wurde.
Beim Kärntner Sicherheitsgipfel am Donnerstag haben sich Politik, Behörden, Einsatzkräfte, Bundesheer und Fachleute zu aktuellen Sicherheitsthemen ausgetauscht. An der Sitzung nahmen Landeshauptmann Daniel Fellner, Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber und Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger teil. Die Landesverwaltung wurde durch Landesamtdirektor Dieter Platzer vertreten.
Koordinierungsstelle präsentiert Bilanz
Mandana Poureh von der Abteilung Sicherheit, Gemeinden und Wasserwirtschaft und Gilbert Raffer vom Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung stellten die Arbeit der im September 2024 gegründeten Koordinierungsstelle Extremismusprävention vor. Die Stelle fungiert als Schnittstelle zwischen Bevölkerung und Polizei und soll helfen, Radikalisierungen rechtzeitig zu identifizieren, wie Fellner erklärte.
Bisher hat die Koordinierungsstelle über 70 Vorträge an Schulen, Behörden, Bezirkshauptmannschaften und anderen Organisationen abgehalten. Sie ist unter der Telefonnummer 0664/80 536 33010 oder per E-Mail unter extremismuspraevention@ktn.gv.at erreichbar.
Sirenentest mit AT Alert
Der Zivilschutz-Probealarm findet am Samstag, dem 3. Oktober, zwischen 12 und 12.45 Uhr statt. Neben der Sirenen-Probe wird auch eine Alarmierung über AT Alert durchgeführt, die heuer erstmals auch in slowenischer Sprache erfolgt. Das Land Kärnten richtet an diesem Tag von 12 bis 13 Uhr ein Info-Telefon unter der Nummer 0536 57057 ein.
Waldbrände und grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Fellner informierte zudem über die Waldbrände in Kärnten und Friaul und lobte die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Einsatzorganisationen. Weiters wurde die Landesintegrationsreferentenkonferenz am 22. und 23. Oktober in Klagenfurt thematisiert.
Dürre belastet Lebensmittelproduktion
Gruber berichtete über die Folgen der Dürre für die heimische Lebensmittelproduktion. Der heurige Sommer gehörte zu den niederschlagsärmsten in Europa seit Jahrzehnten. Hilfsmaßnahmen wie die Dürrehilfe oder die Futtermittelhilfe seien wichtig, um Notverkäufe im Viehbestand zu verhindern und die Lebensmittelversorgung nachhaltig zu sichern, so Gruber.
Lagger-Pöllinger betonte die Bedeutung der Koordinierungsstelle Extremismusprävention. Die Aufklärungsarbeit wirke nicht nur der Radikalisierung entgegen, sondern sensibilisiere auch Eltern für dieses Thema.
Quelle: https://ktnvp.at/2026/09/10/sicherheitsgipfel-des-landes-tagte-2
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