Zivilschutz warnt: Diese Regeln gelten beim Baden

RedaktionRedaktion

Der Zivilschutz ruft zu erhöhter Vorsicht beim Baden auf. Besonders Kinder dürfen nicht unbeaufsichtigt ins Wasser, zudem sollten Schwimmer ihre eigenen Fähigkeiten realistisch einschätzen und bei Gewitter sofort das Wasser verlassen.

Um Unfälle beim Baden zu vermeiden, hat der Zivilschutz wichtige Sicherheitshinweise veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht die Aufsichtspflicht bei Kindern, die unter keinen Umständen allein ins Wasser gehen sollten.

Badegäste sollten sich über die örtlichen Baderegeln informieren und Hinweisschilder sowie Warnungen beachten. Zudem wird empfohlen, nur in Gewässern zu schwimmen, die den eigenen Fähigkeiten entsprechen. Selbstüberschätzung und unnötige Risiken können gefährlich werden.

Besondere Vorsicht ist bei Strömungen, Untiefen und Wasserpflanzen geboten, die zur Gefahr werden können. Auch die körperliche Verfassung spielt eine Rolle: Wer sich unwohl fühlt oder einen zu vollen oder leeren Magen hat, sollte nicht ins Wasser gehen.

In offenen Gewässern, vor allem beim Bootfahren oder anderen Wasseraktivitäten, sollten Rettungswesten getragen und Schwimmhilfen verwendet werden. Zum Schutz vor Sonnenstich empfiehlt der Zivilschutz wasserfeste Sonnencreme und eine Kopfbedeckung.

Gewitter erfordert sofortiges Handeln

Besonders wichtig ist das Verhalten bei Gewitter. Badegäste sollten sich vorab über die Wetterlage informieren, da Wetter-Apps und Vorhersagedienste Gewitter oft frühzeitig ankündigen können.

Sobald dunkle Wolken oder ein herannahendes Gewitter am Himmel zu sehen sind, muss das Wasser sofort verlassen werden. Schutz bieten geschlossene Gebäude oder das eigene Auto.

Der Zivilschutz rät außerdem dazu, regelmäßig die Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen. Im Notfall kann dieses Wissen entscheidend sein.

Quelle: https://www.wieselburg.gv.at/news/artikel/detail/zivilschutztipp-sicheres-baden

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