Zurich Film Festival präsentiert 133 Filme und Stars

Das 22. Zurich Film Festival läuft von 24. September bis 4. Oktober und zeigt 133 Filme, darunter 46 Welt- oder Europapremieren. Internationale Stars wie Naomi Watts, Julianne Moore und Willem Dafoe werden erwartet.
Das Zurich Film Festival (ZFF) geht in seine 22. Ausgabe und zeigt vom 24. September bis 4. Oktober insgesamt 133 Filme. Aus mehr als 4.000 gesichteten Filmen wurden diese ausgewählt. 46 Produktionen feiern ihre Welt- oder Europapremiere – so viele wie noch nie zuvor.
Zur Filmprominenz, die nach Zürich kommt, zählen Naomi Watts, Julianne Moore, John Torturro, Olivia Colman, Juliette Binoche, Jesse Eisenberg, Tom Hiddleston und Willem Dafoe.
Casey Affleck und Andy García mit Film-Noir-Werken
Festival-CEO Christian Jungen äußerte sich am Mittwoch in Zürich besonders erfreut über Casey Affleck, den man bereits mehrfach ans ZFF habe einladen wollen. Affleck präsentiert seinen neuesten Film-Noir "Company".
Zum Festivalabschluss reist Andy García mit seinem Film-Noir-Drama "Diamond" an. Bei diesem Projekt übernahm García nicht nur die Hauptrolle, sondern führte auch Regie, verfasste das Drehbuch, verantwortete die Musik mit und produzierte den Film.
Ehrungen für Linklater und McDonagh
Der US-amerikanische Independent-Filmer Richard Linklater wird für seine Karriere ausgezeichnet. Bekannt ist er unter anderem für "School of Rock" und "Before Sunrise" von 1995, der in der ZFF-Retrospektive läuft.
Drehbuchautor und Regisseur Martin McDonagh erhält den Ehrenpreis "A Tribute To... Award". Der irische Oscarpreisträger schuf düstere, von schwarzem Humor geprägte Filme wie "In Bruges", "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri" und "The Banshees of Inisherin".
Österreichische Koproduktion im Wettbewerb
Im Spielfilm-Wettbewerb ist die majoritär österreichische Koproduktion "Mila / Marija" der österreichischen Regisseurin und Drehbuchautorin Andrina Mračnikar vertreten. Der Film zeigt eine slowenischsprachige Familie im Kärnten des Jahres 1942.
In der Reihe "Signatures" werden unter anderem Ulrike Ottingers "Blutgräfin", Marie Kreutzers "Gentle Monster" und Sandra Wollners "Everytime" gezeigt. Der deutsche Film ist heuer stark vertreten: Doris Dörries Tragikomödie "Frau Winkler verlässt das Haus" feiert Weltpremiere, ebenso Andreas Dresens Buchverfilmung "Alte Liebe".
Im Spielfilm- und Dokumentarfilm-Wettbewerb treten jeweils 14 erste, zweite oder dritte Regiearbeiten aus aller Welt gegeneinander an. Der Preis für das Goldene Auge ist mit 25.000 Franken (26.525 Euro) dotiert.
Quelle: APA/sda
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