Zwei Betrugsopfer in Kärnten um Zehntausende Euro geprellt

In Kärnten sind zwei Personen Opfer von Online-Betrügern geworden. Eine Frau verlor einen vierstelligen Betrag nach einem vorgetäuschten Verkauf, ein Mann wurde bei einer gefälschten Investmentplattform um mehrere zehntausend Euro gebracht, so die Polizei.
Eine Frau wollte über eine Verkaufsplattform eine Hose verkaufen und wurde am Dienstag von einem Unbekannten kontaktiert. Der Täter forderte sie über einen Messenger-Dienst auf, einem Link zu folgen, um ihre Kontodaten zu verifizieren. Angeblich sollte damit sichergestellt werden, dass das Konto tatsächlich existiere.
Der Betrüger behauptete, eine nachfolgende Überweisung sei lediglich eine virtuelle Scheinüberweisung zur Überprüfung. Die Frau gab daraufhin ihre Kontodaten und ihre PIN ein und bestätigte den Vorgang mit einer TAN. Dadurch verschaffte sich der Täter Zugang zu ihrem Konto.
Der Unbekannte führte mehrere Überweisungen durch, erhöhte zudem das Kartenlimit und tätigte eine weitere Überweisung. Der Geschädigten entstand ein Schaden im vierstelligen Eurobereich.
Gefälschte ZIB-Show als Köder
Ein 48-Jähriger aus dem Bezirk Klagenfurt Land wurde durch einen Internetlink auf eine angebliche Investmentplattform gelockt. Dort wurde mit einer KI-generierten ZIB-Sendung geworben, in der ein bekannter Moderator eine Investmentalternative anpries.
Der Mann wurde über die Webseiten „ortexgruppepros.com“ und „Tokenum.io“ in drei Tranchen zu Zahlungen aufgefordert. Als er sich seinen vermeintlichen Gewinn auszahlen lassen wollte, verlangte der Broker eine weitere Zahlung.
Zu diesem Zeitpunkt erkannte der Klagenfurter den Betrug und kam der Forderung nicht mehr nach. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro.
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