Zwei Debütromane im StifterHaus präsentiert

Am 15. Oktober stellen Marlen Mairhofer und Sarah Wipauer ihre ersten Romane im StifterHaus vor. Die Veranstaltung widmet sich literarischen Erstlingswerken und neuen Perspektiven.
Das StifterHaus lädt am Donnerstag, 15. Oktober 2026, um 19.30 Uhr zur Buchpräsentation „Neue Stimmen: Literarische Debüts“. Zwei Autorinnen stellen ihre ersten Romane vor, moderiert wird die Veranstaltung von Jana Volkmann.
Marlen Mairhofer: „Alice“
Marlen Mairhofer, geboren 1991 in Steyr, präsentiert ihren Roman „Alice“, erschienen im Verlag Jung und Jung. Die in Salzburg lebende Autorin studierte Germanistik und veröffentlichte 2025 ihre Dissertation über Marlen Haushofer, Ingeborg Bachmann und Hélène Cixous beim Sonderzahl Verlag.
Mairhofer erhielt 2023 das Jahresstipendium für Literatur des Landes Salzburg und 2024 das Startstipendium. Das Manuskript von „Alice“ wurde 2025 mit dem Theodor-Körner-Förderpreis ausgezeichnet.
Der Roman erzählt von einem Mädchen, das in einer eigenen Welt lebt – bevölkert von Pferdezeitschriften, besten Freundinnen, Tieren und merkwürdigen Dingen. Aus der Perspektive Erwachsener erscheint diese Welt wie ein Traum voller Schrecken, doch für das Kind ist sie harte Realität.
Sarah Wipauer: „Fehlende Gespenster“
Sarah Wipauer, geboren 1986 in Wien, stellt ihren Roman „Fehlende Gespenster“ vor, erschienen im Residenz Verlag. Sie studierte Sinologie und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Wien und verbrachte 2009 bis 2010 einen Studienaufenthalt an der Universität in Wuhan.
Ihre Texte sind bereits in Literaturzeitschriften und Anthologien erschienen. Wipauer war 2011 Stipendiatin des Klagenfurter Literaturkurses, 2017 Finalistin beim 25. Open Mike und 2025 Finalistin des FM4-Wettbewerbs Wortlaut. 2019 las sie beim Bachmannpreis.
„Fehlende Gespenster“ führt in das Wiener Tunnelsystem. Die Erzählerin Merian bietet Führungen durch stillgelegte Tunnel an und erzählt dabei absurde Geschichten – etwa über eine pneumatische Rohrpost zur Leichenüberführung, die nach der Eröffnung des Zentralfriedhofs 1874 entwickelt wurde. Angeblich war Niki Lauda der letzte Passagier dieses Systems.
Die Moderation übernimmt Jana Volkmann, geboren 1983 in Kassel. Sie schreibt Prosa und Lyrik sowie journalistische Essays und Rezensionen.
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