Zwei Tote nach Flugzeugkollision bei Krems

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Nach dem Zusammenstoß zweier Kleinflugzeuge nahe Krems-Gneixendorf am Montag laufen die Ermittlungen zur Unfallursache. Die beiden abgestürzten Maschinen wurden geborgen, ein Sachverständiger wurde beauftragt.

Die Staatsanwaltschaft Krems hat nach der tödlichen Kollision zweier Kleinflugzeuge am Montag die Ermittlungen aufgenommen. Wie Sprecher Franz Hütter am Dienstag mitteilte, wurden die Wrackteile sichergestellt und Obduktionen der beiden verunglückten Piloten angeordnet. Bei dem Unfall kamen ein 36-Jähriger und ein 70-Jähriger ums Leben.

Mit der Klärung der Unfallursache ist das Landeskriminalamt Niederösterreich, Ermittlungsbereich Leib/Leben, sowie die Tatortgruppe betraut. Auch die Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes ist in die Untersuchungen eingebunden.

Kollision beim Startvorgang

Der Zusammenprall ereignete sich am Montag um 9.15 Uhr in der Nähe des Flugplatzes Krems-Gneixendorf. Ein Ultraleichtflugzeug hatte offenbar einen Segelflieger in die Höhe gezogen und flog nach dem Ausklinken eine Kurve. Zeitgleich hob das zweite Kleinflugzeug ab und stieß mit der Zugmaschine zusammen. Der Segelflieger war nicht in den Unfall involviert und konnte sicher landen.

Für die beiden Piloten der kollidierten Flugzeuge kam jede Hilfe zu spät.

Entschärfungsdienst musste anrücken

Die Bergungsarbeiten gestalteten sich schwierig. Weil nicht klar war, ob das ballistische Selbstrettungssystem der Flugzeuge mit Pyrotechnik ausgelöst hatte, mussten die Einsatzkräfte zunächst Abstand halten und auf den Entschärfungsdienst warten. Anschließend kamen auch Wasserwerfer zum Einsatz.

Acht Feuerwehren mit 115 Mitgliedern und 32 Fahrzeugen waren vor Ort. Zusätzlich rückten Polizei und Rotes Kreuz aus, der Notarzthubschrauber "Christophorus 2" wurde ebenfalls angefordert.

Quelle: APA

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