Zwei Wanderinnen aus Notlage am Hochschwab gerettet

Zwei Frauen haben sich im Hochschwabgebiet verstiegen und mussten am 4. Oktober mit einem Polizeihubschrauber geborgen werden. Die 56-Jährige und ihre 69-jährige Begleiterin blieben unverletzt.
Eine 56-jährige Frau und ihre 69-jährige Begleiterin, sind am 4. Oktober in eine alpine Notlage geraten. Wie die Polizei mitteilte, hatten sich die beiden Wanderinnen im unwegsamen Gelände des Hochschwabgebiets verirrt und einen Notruf abgesetzt.
Die Frauen waren gegen 9.30 Uhr zu einer Wandertour aufgebrochen. Ihr Ziel war die Messnerin, die Route hatten sie im Internet recherchiert. Der Weg führte jedoch nicht nur über gekennzeichnete Wanderwege, sondern auch über alte, unmarkierte Jagdsteige.
Kein Vor- oder Zurück mehr möglich
Im Bereich des Rabensteins kamen die beiden Wanderinnen schließlich nicht mehr weiter. Weder ein eigenständiges Weitergehen noch ein sicherer Abstieg waren möglich. Über ihr Mobiltelefon alarmierten sie die Einsatzkräfte.
Wegen der fortgeschrittenen Tageszeit wurde ein Polizeihubschrauber zur Ortung und Bergung angefordert. Die Besatzung konnte die beiden Frauen sowie ihren mitgeführten Hund im letzten Tageslicht lokalisieren und mittels Taubergung unverletzt retten.
An der Rettungsaktion waren neben dem Polizeihubschrauber und einem Alpinpolizisten auch zwölf Einsatzkräfte der Bergrettung Thörl beteiligt, die bereits eine Bergung vom Boden aus vorbereitet hatten.
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