Zweiter Mann nach Missbrauchsfall in Haft

Im Fall einer 40-Jährigen, die im Juni in Marchtrenk tot aufgefunden wurde, gibt es einen weiteren Verdächtigen. Ein 51-Jähriger soll die bewusstlose Frau mehrfach vergewaltigt haben, so die „Krone“.
Die 40-jährige Frau war im Juni mit schweren blutenden Verletzungen in ihrem Wohnhaus in Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) entdeckt worden. Die Art der Wunden führte zur Anordnung einer Obduktion. Der 50-jährige Ehemann räumte in Vernehmungen sexuelle Handlungen ein, behauptete jedoch, es habe sich um einen Unfall gehandelt und seine Frau sei stark alkoholisiert gewesen.
Betäubungsmittel für Missbrauch eingesetzt
Gegen den Ehemann laufen Ermittlungen wegen sexuellen Missbrauchs einer wehrlosen Person mit Todesfolge. Laut „Krone“ haben Ermittler festgestellt, dass der Mann seine Ehefrau wiederholt betäubt haben soll – auch um anderen Männern den Missbrauch zu ermöglichen.
Chatverläufe belasten zweiten Verdächtigen
Die Analyse von Handychats lieferte den Ermittlern entsprechende Hinweise. Dabei geriet ein 51-jähriger Mann ins Visier, der in der Todesnacht ebenfalls im Wohnhaus gewesen sein soll. Er soll die jeweils bewusstlose Frau bereits zuvor mehrfach vergewaltigt haben. Beide Männer befinden sich mittlerweile in Untersuchungshaft.
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