Zwettl weitet Empfehlungsschein für Community Nurses aus

Das Landesklinikum Zwettl erweitert sein erfolgreiches Kooperationsprojekt mit Community Nurses. Nach einem Jahr zeigt sich: Patientinnen und Patienten, die das Angebot nutzen, müssen seltener wieder ins Spital.
Das Landesklinikum Zwettl baut seine Zusammenarbeit mit den Community Nurses des Waldviertler Kernlands aus. Das Projekt „Social Prescribing – Empfehlungsschein“ startete im Februar 2025 auf der Abteilung für Innere Medizin und wird nun auf weitere Bereiche ausgedehnt.
Ziel der Initiative ist es, Menschen nach einem Aufenthalt im Krankenhaus zu Hause zu unterstützen. Das Angebot ergänzt die ärztliche Betreuung und bietet individuelle Beratung in der gewohnten Umgebung. Im Fokus steht, die Eigenständigkeit der Betroffenen zu fördern und Bedingungen für ein möglichst selbstbestimmtes Leben daheim zu schaffen.
Empfehlungsschein informiert über freiwilliges Angebot
Während des Spitalsaufenthalts erhalten Patientinnen und Patienten einen speziell entwickelten Empfehlungsschein. Dieser informiert über das freiwillige Zusatzangebot der Community Nurses. Wer Interesse hat, kann eigenständig Kontakt aufnehmen.
Nach einem Jahr Laufzeit zeigt sich ein positiver Effekt: Jene, die das Angebot in Anspruch nahmen, mussten seltener erneut ins Krankenhaus. Diese Ergebnisse bilden die Grundlage für die Ausweitung am Landesklinikum Zwettl.
Chirurgie und Gynäkologie kommen hinzu
Künftig erhalten nicht nur Patientinnen und Patienten der Inneren Medizin den Empfehlungsschein, sondern auch jene der Abteilungen für Chirurgie und Gynäkologie.
Das Projektteam freut sich über das Interesse von Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. Sie informierte sich kürzlich bei einem Besuch am Landesklinikum Zwettl persönlich über die Initiative und tauschte sich mit den Verantwortlichen aus.
„Ich freue mich, dass es mit dem gemeinsam entwickelten Empfehlungsschein gelungen ist, die Nachsorge der Menschen im eigenen Zuhause zu verbessern und damit auch erneuten Spitalsaufenthalten entgegenzuwirken“, betonte die Landesrätin. Das erfolgreiche Angebot werde bis 2028 weitergeführt.
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