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78 Flüchtlinge in zwei Lkw in der Slowakei entdeckt

Die slowakische Polizei hat 78 Flüchtlinge aus zwei Lkw befreit. Die beiden Lastwagen wurden in der Nacht auf Dienstag im nordslowakischen Zilina angehalten. Beamte entdeckten die Menschen in den verplombten Fahrzeugen, darin befanden sich auch Kinder, berichtete die slowakische Nachrichtenagentur TASR. Es handelte sich laut Behördenangaben um Flüchtlinge aus dem Irak, dem Iran und Syrien.

Weil die beiden Laster dicht hintereinanderfuhren, wurden Polizisten auf sie aufmerksam. Beamte forderten die zwei aus der Türkei stammenden Fahrer auf, die Anhänger zu öffnen. Dazu wurden auch Zöllner herbeigerufen, da die Ladeflächen verplombt waren. Neben den Waren entdeckten die Polizisten in einem Laster 34 Personen, auf der Ladefläche des zweiten Wagens drängelten sich weitere 44 Menschen.

Es handelte sich dabei um Männer, Frauen und Kinder aus dem Irak, Iran und Syrien, sagte Denisa Balogova, Sprecherin des Polizeipräsidiums der Slowakei. Laut ersten Informationen stiegen die Flüchtlinge in Rumänien zu und sollten über Ungarn und die Slowakei nach Deutschland gebracht werden. Dafür zahlten sie laut Polizeiangaben den Schleppern einen Preis von rund 500 Euro pro Person.

Die Flüchtlinge, allem Anschein nach unverletzt, wurden der Fremdenpolizei übergeben, die türkischen Fahrer festgenommen. Die Polizei hat bereits Ermittlungen wegen Schlepperei eingeleitet, weitere Einzelheiten wolle man erst nach deren Abschluss bekannt geben, hieß es.

Möglicherweise konnte eine Tragödie wie im August 2015 verhindert werden. Damals waren in einem Lkw auf der Ostautobahn (A4) nahe Parndorf 71 qualvoll erstickte Flüchtlinge gefunden worden. Die mutmaßlichen Schlepper und Hintermänner stehen derzeit in Ungarn vor Gericht

(APA)

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