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IKEAs smarte Beleuchtungsserie “Tradfri” im Test

"Tradfri", die Smart Home-Beleuchtung von IKEA, im Test "Tradfri", die Smart Home-Beleuchtung von IKEA, im Test - © Ikea Österreich
Mit dem Aufspringen auf den Heimautomatisierungszug hat das schwedische Möbelhaus IKEA nun auch für die breite Masse einen einfachen Weg für den ersten Schritt zum “Smart Home” geschaffen. VIENNA.at hat die Beleuchtungsserie “Tradfri” getestet.

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Seit einigen Wochen findet sich im Sortiment des Konzern die “Tradfri – Home Smart Beleuchtung”, mit der schnell und unkompliziert auch der nicht Technikaffine ein Stück High-Tech in die eigenen vier Wände zaubern kann. Wir haben uns voll Antizipation der Thematik angenommen und einige der Hauptelemente der Beleuchtungsserie ausprobiert.

“Tradfri” im Test: IKEA schafft den Einstieg ins Smart Home für jedermann

Zunächst eines vorweg: Nein, wer dem Thema Smart Home abgeneigt gegenübersteht und grundsätzlich seine Probleme hinsichtlich der Nutzung von computergestützten Assistenten wie “Google Home” oder “Amazon Echo” hat, wird auch von einigen Produkten der Tradfri-Serie nicht vom Gegenteil überzeugt werden. Glücklicherweise haben die schwedischen Produktentwickler aber an diese (berechtigten) Zweifel gedacht und einige “light”-Varianten geschaffen, die auch ohne Smartphone-App bzw. “Gateway” (eine zentrale Steuerungseinheit mit Netzanbindung) funktionieren.

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So funktioniert die smarte Beleuchtung

Also, worum geht es bei der ganzen Sache? Einfache Antwort: Um die richtige Beleuchtung und Schaffung der gewünschten Lichtstimmung. In vielen Wohnungen sind beispielsweise Küchen zentrale Aufenthaltsorte, die nicht nur zum Essen, sondern auch zum Lesen oder Arbeiten genutzt werden. Dazu soll natürlich das Licht auch passen, sprich: Wer arbeitet bzw. schreibt, braucht viel Helligkeit. Beim gemütlichen Zusammensitzen kann gedämpftes Licht Stimmung schaffen. Mit der von IKEA geschaffenen Lösung lässt sich dies per Fernbedienung schnell herstellen. Die einfachste und günstigste Lösung der Serie setzt sich aus LED-Lampe, -Türe oder -Lichtpaneele samt Fernbedienung zusammen. Dazu schraubt man einfach die Glühbirne in die gewünschte Fassung, verbindet das Leuchtmittel kabellos mit der Fernbedienung und voilà, fertig.

Mithilfe der unterschiedlichen Bedienelemente lassen sich nun die entsprechenden Lampen ein- und ausschalten, dimmen oder eine andere Lichtfarbe annehmen. In der Praxis funktioniert dies komplett problemlos: Nach dem Einsetzen der Batterie in die Fernbedienung diese nahe an die LED-Lampe halten und den einzig verfügbaren Knopf auf der Rückseite einige Sekunden gedrückt halten, schon ist die Koppelung vollzogen und alles einsatzbereit.

Zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten mit kleinen Problemen

Hat man das Grundprinzip verstanden, bzw. erste Elemente eingerichtet, bietet das Möbelhaus weitere Kombinationsmöglichkeiten, um die Funktionalität für jeden Bedarf herzustellen: Eine Dimmer-Fernbedienung lässt nur genau diese Einstellungsmöglichkeit zu, während ein Bewegungsmelder in drei Zeiteinstellungen (1, 5 und 10 Minuten) Lichtquellen automatisch erhellen lässt. Zusätzlich lassen sich mit einer Fernbedienung auch mehrere Lampen synchron steuern bzw. zu einem bestehenden Set hinzufügen oder entfernen. Das schwedische Möbelhaus hat hier eine überaus umfangreiche Palette an Möglichkeiten abgebildet, um Übersicht zu gewährleisten.

Wer einen Schritt weiter gehen will, kann natürlich auch zur Smartphone-Anbindung greifen und das Hub – ein Netzwerkknoten, der hier als “Gateway” betitelt – zwischen Lampen und Handy schalten. Dazu muss die zentrale Steuereinheit ans W-Lan angeschlossen und die App (iTunes App Store oder Google Play Store) runtergeladen werden. Mittels App lassen sich danach neben der Helligkeit auch Lichtfarben für einzelne Lampen oder -Gruppierungen anpassen. Nett: Mit einem Timer kann man gezielt Lichtquellen zu einem bestimmten Zeitpunkt aktivieren. Als Manko kann man, egal wie man auf die einzelne Lampe zugreift, das Dimmen selbst anmerken, da am unteren Ende des Spektrums der Helligkeitsabfall rapide ist. Auch kann bei der App-Nutzung schnell der Überblick verloren gehen, wenn eine Vielzahl an Lichtquellen verwendet wird. In Sachen Sicherheit kann man hier weitere Details nachlesen – es wird zumindest seitens IKEA versichert, das keine privaten Daten gesammelt werden.

Als Fazit lässt sich also anmerken, dass IKEA mit der smarten Beleuchtungsserie “Tradfri” fast alles richtig gemacht hat: Ausreichend großes Sortiment für viele gängigen Haushalte, zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten, einfache Handhabung und recht faire Preisgestaltung. Verbesserungen bei der App sollten mit weiterer Entwicklungsdauer selbstredend sein, dank des geringen Einstiegspreises der einzelnen Elemente können kaum wirkliche Deal-Breaker festgestellt werden. Eine nette Produktserie, die man durchaus auch Nicht-Technik-Geeks weiterempfehlen kann.

Redaktioneller Hinweis: Es gibt seit einigen Jahre andere Produkte gleicher oder ähnlicher Funktionalität im Sortiment von Bau- und Elektromärkten wie etwa Philips Hue oder Osram Smart. Der Redakteur hat sich jedoch dem IKEA-Produkt angenommen, weil er der Meinung ist, dass über den internationalen Bekanntheitsgrad des Möbelkonzerns die Reichweite und Akzeptanz jener Produkte stärker steigen wird als über andere Wege.

(Red. / Bilder: Ikea)



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