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Koalitionsverhandlungen in Zitaten

Die APA bringt eine Auswahl von Zitaten zu den Koalitionsverhandlungen: “Für mich geht heute ein Traum in Erfüllung.” SP-Chef Alfred Gusenbauer steht zur selben Zeit am Ziel seiner Sandkasten-Träume. (1.10.2006)

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„Ich weiß ganz genau, dass es euch nicht zum Jubeln zu Mute ist, auch mir nicht.“ VP-Chef Wolfgang Schüssel fährt bei der Wahl eine herbe Niederlage ein. (1.10.2006) „Für mich geht heute ein Traum in Erfüllung.“ SP-Chef Alfred Gusenbauer steht zur selben Zeit am Ziel seiner Sandkasten-Träume. (1.10.2006) „Die ÖVP soll jetzt bitte nicht so tun, als ob am Sonntag keine Wahl stattgefunden habe.“ Für die Missstimmung in der ÖVP zeigt Gusenbauer kein Verständnis. (4.10.2006) „Sie geriert sich, als hätte sie die absolute Mehrheit erreicht. (…) Ich treffe in der ÖVP niemanden, der für eine Koalition mit der Gusenbauer-SPÖ ist.“ ÖAAB-Generalsekretär Werner Amon macht den anfänglichen Unwillen der ÖVP deutlich. (5.10.2006) „Alles ist verhandelbar“. Gusenbauer bittet trotzdem zum Verhandlungstisch. (6.10.2006) „Das akzeptieren wir nicht“ – „Das kommt überhaupt nicht in Frage“ – „Das ist nicht verhandelbar“ – „Keinerlei Kompromisse“. Die Volkspartei folgt mürrisch. (11.10.2006) „Das wichtigste Entgegenkommen ist, dass wir jetzt an den Verhandlungen teilnehmen.“ Trotz mangelnder Alternativen fällt Schüssel die Annäherung nicht leicht. (11.10.2006) „Sollen wir uns dafür entschuldigen, dass wir Erster geworden sind.“ Auch SP-Klubobmann Josef Cap tut sich mit dem Abrüsten schwer. (16.10.2006) „Der Bluff des Herrn Bundeskanzlers mit Schwarz-Blau-Orange beeindruckt vielleicht ihn selbst, aber sonst niemanden.“ Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl (S) bleibt von Beginn an locker. (17.10.2006) „Wir sind von der Zwangsehe einmal entfernt. Und für vier Jahre eine Vernunftehe abzuschließen, erscheint mir nahezu revolutionär.“ Und Häupl zeigt sich auch realistisch. (24.10.2006) „Fast kommen mir die Gespräche wie Treffen zwischen Nordkoreanern und Südkoreanern vor.“ Von einer Ehe kann beim steirischen ÖVP-Chef Hermann Schützenhöfer keine Rede sein. (28.10.2006) „Wir können ja nicht den Bräutigam oder die Braut fesseln und zwangsvorführen zur Eheschließung.“ Auch der ehemalige Nationalratspräsident Andreas Khol (V) will von einer rot-schwarzen Zwangsehe nichts wissen. (29.10.2006)

„Wenn die ÖVP weiter im Schmollwinkel bleibt und nicht mit der SPÖ verhandeln will, dann muss man sagen: Es wird Neuwahlen geben müssen. Dafür ist aber dann die ÖVP verantwortlich.“ Der burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl (S) schwingt die Neuwahl-Keule. (30.10.2006)

„Der Bundespräsident bewegt sich nach wie vor auf der Basis jener Überlegungen, die davon ausgehen, dass im Lichte des Wahlergebnisses eine Zusammenarbeit der beiden großen Parteien die für Österreich sinnvollste Lösung wäre.“ Höfische Mitteilung der Präsidentschaftskanzlei – Bundespräsident Heinz Fischer wird später etwas deutlicher. (31.10.2006)

„Solange jedenfalls diese Dreiermehrheiten, diese Koalition Gusenbauer-Strache-Van der Bellen gegen uns eingesetzt wird.“ Schüssel verlässt aus Protest gegen die parlamentarischen Untersuchungsausschüsse den Verhandlungstisch. (31.10.2006)

„Wir warten gar nicht, wir sind startklar.“ Gusenbauer kommt bisher aus dem Starten nicht heraus. (31.10.2006)

„Wir werden halt in Zukunft, wenn wir mit der ÖVP verhandeln, nicht mehr ’Grüß Gott’ sagen, sondern ’Entschuldigung, Entschuldigung, Entschuldigung’.“ Der steirische Landeshauptmann Franz Voves (S) hat für das Wundenlecken der ÖVP kein Verständnis. (2.11.2006)

„Es kann ja nicht sein, dass das ganze Land um die ÖVP herumtanzen muss wie um ein Goldenes Kalb.“ Auch Gusenbauer schlägt rauere Töne an. (3.11.2006)

„Ich glaube, das einzig Trennende ist, dass sich die ÖVP nicht vom Bundeskanzlersessel verabschieden will.“ Der SPÖ-Chef sucht noch immer ein Sitzmöbel. (4.11.2006)

„Wenn es ums Tanzen geht, würde ich die SPÖ bitten, der Bevölkerung nicht auf der Nase herum zu tanzen.“ Und bekommt entsprechende Antworten vom niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll (V). (5.11.2006)

„Ein kleines bisschen Geduld soll man noch haben.“ Fischer wird klar, dass es noch länger dauern könnte. (6.11.2006)

„Die ÖVP ist kein Brikett, das man auf Heizformat zusammenschrumpfen kann, ohne Kopf und Glieder, nur als Heizwert für den SPÖ-Ofen“. Schüssel noch immer unwillig. (7.11.2006)

„Ich weiß ganz genau, dass es euch nicht zum Jubeln zu Mute ist, auch mir nicht.“ VP-Chef Wolfgang Schüssel fährt bei der Wahl eine herbe Niederlage ein. (1.10.2006)

„Für mich geht heute ein Traum in Erfüllung.“ SP-Chef Alfred Gusenbauer steht zur selben Zeit am Ziel seiner Sandkasten-Träume. (1.10.2006)

„Die ÖVP soll jetzt bitte nicht so tun, als ob am Sonntag keine Wahl stattgefunden habe.“ Für die Missstimmung in der ÖVP zeigt Gusenbauer kein Verständnis. (4.10.2006)

„Sie geriert sich, als hätte sie die absolute Mehrheit erreicht. (…) Ich treffe in der ÖVP niemanden, der für eine Koalition mit der Gusenbauer-SPÖ ist.“ ÖAAB-Generalsekretär Werner Amon macht den anfänglichen Unwillen der ÖVP deutlich. (5.10.2006)

„Alles ist verhandelbar“. Gusenbauer bittet trotzdem zum Verhandlungstisch. (6.10.2006)

„Das akzeptieren wir nicht“ – „Das kommt überhaupt nicht in Frage“ – „Das ist nicht verhandelbar“ – „Keinerlei Kompromisse“. Die Volkspartei folgt mürrisch. (11.10.2006)

„Das wichtigste Entgegenkommen ist, dass wir jetzt an den Verhandlungen teilnehmen.“ Trotz mangelnder Alternativen fällt Schüssel die Annäherung nicht leicht. (11.10.2006)

„Sollen wir uns dafür entschuldigen, dass wir Erster geworden sind.“ Auch SP-Klubobmann Josef Cap tut sich mit dem Abrüsten schwer. (16.10.2006)

„Der Bluff des Herrn Bundeskanzlers mit Schwarz-Blau-Orange beeindruckt vielleicht ihn selbst, aber sonst niemanden.“ Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl (S) bleibt von Beginn an locker. (17.10.2006)

„Wir sind von der Zwangsehe einmal entfernt. Und für vier Jahre eine Vernunftehe abzuschließen, erscheint mir nahezu revolutionär.“ Und Häupl zeigt sich auch realistisch. (24.10.2006)

„Fast kommen mir die Gespräche wie Treffen zwischen Nordkoreanern und Südkoreanern vor.“ Von einer Ehe kann beim steirischen ÖVP-Chef Hermann Schützenhöfer keine Rede sein. (28.10.2006)

„Wir können ja nicht den Bräutigam oder die Braut fesseln und zwangsvorführen zur Eheschließung.“ Auch der ehemalige Nationalratspräsident Andreas Khol (V) will von einer rot-schwarzen Zwangsehe nichts wissen. (29.10.2006)

„Wenn die ÖVP weiter im Schmollwinkel bleibt und nicht mit der SPÖ verhandeln will, dann muss man sagen: Es wird Neuwahlen geben müssen. Dafür ist aber dann die ÖVP verantwortlich.“ Der burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl (S) schwingt die Neuwahl-Keule. (30.10.2006)

„Der Bundespräsident bewegt sich nach wie vor auf der Basis jener Überlegungen, die davon ausgehen, dass im Lichte des Wahlergebnisses eine Zusammenarbeit der beiden großen Parteien die für Österreich sinnvollste Lösung wäre.“ Höfische Mitteilung der Präsidentschaftskanzlei – Bundespräsident Heinz Fischer wird später etwas deutlicher. (31.10.2006)

„Solange jedenfalls diese Dreiermehrheiten, diese Koalition Gusenbauer-Strache-Van der Bellen gegen uns eingesetzt wird.“ Schüssel verlässt aus Protest gegen die parlamentarischen Untersuchungsausschüsse den Verhandlungstisch. (31.10.2006)

„Wir warten gar nicht, wir sind startklar.“ Gusenbauer kommt bisher aus dem Starten nicht heraus. (31.10.2006)

„Wir werden halt in Zukunft, wenn wir mit der ÖVP verhandeln, nicht mehr ’Grüß Gott’ sagen, sondern ’Entschuldigung, Entschuldigung, Entschuldigung’.“ Der steirische Landeshauptmann Franz Voves (S) hat für das Wundenlecken der ÖVP kein Verständnis. (2.11.2006)

„Es kann ja nicht sein, dass das ganze Land um die ÖVP herumtanzen muss wie um ein Goldenes Kalb.“ Auch Gusenbauer schlägt rauere Töne an. (3.11.2006)

„Ich glaube, das einzig Trennende ist, dass sich die ÖVP nicht vom Bundeskanzlersessel verabschieden will.“ Der SPÖ-Chef sucht noch immer ein Sitzmöbel. (4.11.2006)

„Wenn es ums Tanzen geht, würde ich die SPÖ bitten, der Bevölkerung nicht auf der Nase herum zu tanzen.“ Und bekommt entsprechende Antworten vom niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll (V). (5.11.2006)

„Ein kleines bisschen Geduld soll man noch haben.“ Fischer wird klar, dass es noch länger dauern könnte. (6.11.2006)

„Die ÖVP ist kein Brikett, das man auf Heizformat zusammenschrumpfen kann, ohne Kopf und Glieder, nur als Heizwert für den SPÖ-Ofen“. Schüssel noch immer unwillig. (7.11.2006)



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