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Salzburg braucht im Cup “unbedingt” einen Sieg

Salzburg-Trainer Adi Hütter unter Siegzwang Salzburg-Trainer Adi Hütter unter Siegzwang
Nach den Enttäuschungen der vergangenen Wochen steht Double-Gewinner Salzburg in der zweiten Runde des ÖFB-Cups am Mittwoch unter Druck. Man brauche “unbedingt einen Sieg”, erklärte Trainer Adi Hütter vor dem Duell mit Regionalligist Sportklub (20.30 Uhr/live ORF Sport +). Die Wiener Austria hingegen will ihre Formkurve mit einem Erfolg bei Regionalligist Kitzbühel (18.30) weiter ansteigen lassen.

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Mit Neo-Coach Gerald Baumgartner haben die “Veilchen” schließlich einen echten Cup-Spezialisten in ihren Reihen, der seine Ex-Clubs Pasching und St. Pölten in zwei Anläufen zum Titel bzw. “Vize” führte. Das 3:2 in der Bundesliga bei Salzburg brachte der Austria den zweiten Sieg in Folge und beendete die schwelende Krise. “Das Spiel in Salzburg hat uns gut getan, wir haben uns gefreut”, sagte Baumgartner.

Vor dem Gegner aus Kitzbühel, derzeit auf Rang sieben der Regionalliga West, bekundete man Respekt. “Der Cup ist wichtig, wir werden 100 Prozent Einstellung mitbringen und den Gegner bestimmt nicht unterschätzen. Kitzbühel tritt in der Regionalliga eher offensiv auf, aber ich gehe davon aus, dass das gegen uns etwas anders aussieht”, erklärte Baumgartner, der in Tirol auf Kapitän Manuel Ortlechner, Christian Ramsebner und Daniel Royer (alle angeschlagen) verzichten muss.

Salzburg will sich beim Sportklub den Frust von zuletzt fünf Pflichtspielen ohne Sieg bzw. drei Niederlagen en suite von der Seele schießen und ähnlich souverän wie beim 10:1 in der ersten Cuprunde gegen Sollenau auftreten. “Wir befinden uns derzeit in einer sehr schwierigen Phase, weil wir die Leichtigkeit unseres Spiels vom Saisonstart verloren haben”, meinte Hütter. “Auch deshalb brauchen wir im Cup zur Stärkung des Selbstvertrauens unbedingt einen Sieg. Das ist das Einzige, was zählt!”

Alan, in der vergangenen Saison mit sechs Toren bester Cup-Schütze, warnte vor dem Duell mit dem Fünften der Regionalliga Ost. “Wir müssen den Gegner absolut ernst nehmen und konzentriert in dieses Spiel gehen”, betonte der Brasilianer. “Für den Sportklub ist dieses Match sicher etwas Besonderes, wir müssen also dagegenhalten und wollen unbedingt in die nächste Runde kommen.” Die “Bullen” werden u.a. ohne Rechtsverteidiger Christian Schwegler auskommen müssen, der sich gegen die Austria eine Muskelverletzung im Oberschenkel zuzog.

Dieses Ziel verfolgt klarerweise auch Rapid, das nach dem 3:0-Erfolg über den WAC am vergangenen Samstag bei Regionalligist Wallern im Paschinger Waldstadion (18.00) das nächste Erfolgserlebnis holen will. “Im Fußball braucht man das Spielglück, das uns anfangs gefehlt hat. Jetzt ist es da”, konstatierte Rapid-Coach Zoran Barisic vor dem Match zufrieden.

Mit dem Spiel zwischen Abstiegskandidat Wr. Neustadt und Admira Wacker kommt es zum zweiten Duell zweier Bundesligisten (19.00). Die kürzeste Anreise am Mittwoch hat jedenfalls Bundesliga-Aufsteiger Altach: Das Stadion des Viertligisten Hohenems ist lediglich zehn Autominuten von der eigenen Spielstätte entfernt, Anpfiff ist um 18.30.



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