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Salzburg hofft – “Steigerung” im Villarreal-Rückspiel nötig

Felipe Pires brachte frischen Wind Felipe Pires brachte frischen Wind
Selten ist Fußball-Meister Red Bull Salzburg von einer Niederlage so zufrieden abgereist. Die Salzburger haben nach einem 1:2 am Donnerstag in Villarreal noch alle Chancen, wie im Vorjahr ins Achtelfinale der Europa League einzuziehen. Auch die Leistung machte Trainer Adi Hütter für das Rückspiel kommenden Donnerstag (26. Februar, 19.00 Uhr) in Salzburg Mut.

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“Das Ergebnis ist sicherlich gut für uns. Wir wollten uns eine Ausgangsposition schaffen, mit der wir noch Zugriff haben, in die nächste Runde zu kommen”, erklärte Hütter. “Aber für das Rückspiel muss noch eine absolute Steigerung her.” Zumal das 1:2 auch einer mäßigen Chancenverwertung des Tabellensechsten der spanischen Liga zu verdanken war.

Hütter war mit der gezeigten Leistung alles andere als unzufrieden, von jener vor der Pause sogar “sehr angetan”. “Es war auch wichtig zu sehen, wie stark Villarreal wirklich ist”, sagte der Salzburg-Coach. Vor allem die Offensivstars Denis Tscheryschew und Luciano Vietto bereiteten der Bullen-Abwehr Probleme. Hütter: “Das sind zwei außergewöhnliche Spieler.”

Er selbst hat zuletzt mit Spielmacher Kevin Kampl und Stürmer Alan zwei solche verloren, ein halbes Jahr davor auch Flügelspieler Sadio Mane. Diese Lücke gilt es nun für sein junges Team zu schließen. In Villarreal waren erste Ansätze zu sehen. “Wir sind noch nicht ganz dort, das braucht noch ein bisschen Zeit”, meinte Hütter. “Aber wir sind auch mit den jungen Spielern auf einem guten Weg.”

Die nächste Chance zur Weiterentwicklung gibt es am Sonntag (14.00 Uhr) im zweiten Ligaspiel des Kalenderjahres in Ried. “Der Vorteil von Villarreal ist, dass sie seit Monaten sehr gut im Rhythmus sind. Wir kommen erst aus der Wintervorbereitung”, erinnerte Hütter. “Dennoch versuchen wir in Ried und im Rückspiel noch einmal alles, dass es noch besser wird, und dass wir den Favoriten knacken.”

Trotz des Salzburger Auswärtstores durch einen Elfmeter von Jonatan Soriano ist Villarreal wohl Favorit. “Das Tor ist sehr wichtig. Ein 1:0 würde uns reichen, aber beide Mannschaften sind sehr offensiv”, sagte der Bullen-Kapitän. “Villarreal hat die Schnelligkeit und auch die technischen Fähigkeiten, uns auszuspielen”, ergänzte sein Trainer. “Trotz allem haben wir das Ergebnis erreicht, das wir wollten.”

Im Rückspiel fehlt allerdings Mittelfeld-Abräumer Stefan Ilsanker wegen einer Gelbsperre, er wird von Naby Keita ersetzt. Dazu wird Villarreal auch in Salzburg Räume für seine schnell vorgetragenen Angriffe erhalten. “Wir müssen zu Hause ein Tor schießen”, weiß Hütter. Das ist dem Meister in den vergangenen drei Jahren – seit einem 0:4 in genau dieser ersten K.o.-Runde der Europa League 2012 gegen Metalist Charkiw – im Europacup immer gelungen.

“Dass wir zu Hause stark sind, weiß jeder”, meinte ÖFB-Teamspieler Marcel Sabitzer. Die Salzburger hoffen gegen Villarreal auf ein nahezu ausverkauftes Haus. Im Vorjahr waren sie gegen Ajax Amsterdam ins EL-Achtelfinale aufgestiegen. In den sechs weiteren K.o.-Duellen der zehnjährigen Red-Bull-Ära in Europacup-Hauptbewerben (ohne Qualifikation) kam dagegen jeweils das Aus.



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