Akt.:

SPÖ weist Gemeindebund-Kritik zu Kinderbetreuung zurück

Heinisch-Hosek zweifelte die Kosten an Heinisch-Hosek zweifelte die Kosten an - © APA
Die SPÖ hat am Montag Kritik des Gemeindebunds an der geplanten Einführung eines zweiten Kindergartenjahres zurückgewiesen. Frauenchefin Gabriele Heinisch-Hosek zweifelte die vom Gemeindebund befürchteten Kosten dafür an und hob gegenüber der APA die Bedeutung dieser Maßnahme hervor.

Korrektur melden

Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl (ÖVP) hatte am Wochenende erklärt, dass der Bund den Gemeinden rund 100 Mio. Euro pro Jahr für die Umsetzung zahlen müsste. Generell stellte er die Sinnhaftigkeit der Maßnahme infrage.

“Ich bezweifle stark, dass das 100 Mio. Euro kostet”, meinte dazu Heinisch-Hosek, denn schon mit 70 Mio. Euro sei beim Gratis-Jahr für die Fünfjährigen das Auslangen gefunden worden. Von den Vierjährigen besuchen nur wenige keinen Kindergarten, begründete sie. Für Kinder sei das Gratis-Kindergartenjahr jedenfalls eine wichtige und gute Voraussetzung für den Übertritt in die Schule, bekräftigte sie.

Das für die Kindergärten auf Bundesebene zuständige Familienressort wollte die Gemeindebund-Kritik am Montag nicht kommentieren. Vergangene Woche wurde diesbezüglich auf die laufenden Verhandlungen mit den Bundesländern verwiesen.

Kritik richtete Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) hingegen nach Wien, denn die Bundeshauptstadt war wieder säumig bei der Übermittlung von Daten für die jährliche Kindertageheimstatistik. “Wien hat es als einziges Bundesland auch heuer wiederholt nicht geschafft, die Daten zur aktuellen Kindertagesheimstatistik zeitgerecht zu übermitteln”, so die Ministerin. Bei der Statistik Austria bestätigte man, dass die Unterlagen erst vergangene Woche eingetroffen sind und die Veröffentlichung nun zum dritten Mal in Folge von Ende Juni auf Anfang September verschoben werden musste. Karmasin meinte in einer Stellungnahme, dass durch die “unvollständigen Daten mögliche Defizite in den islamischen Kindergärten verdeckt werden sollen”.

Im Wiener Rathaus wurde auf APA-Anfrage betont, dass die Daten bereits übermittelt wurden. Dies dauere in Wien länger, weil das Datenvolumen groß sei und man viele einzelne Träger berücksichtige müsse, sagte eine Sprecherin des zuständigen Stadtrats Jürgen Czernohorszky (SPÖ) der APA. “Es ist uns nicht klar, was wir damit verzögern”, zeigte man sich über die Kritik überrascht: “Uns ist es jedenfalls ein Anliegen, dass das verpflichtende zweite Gratis-Kindergartenjahr umgesetzt wird.”

(APA)



Kommentare 0

Vă mulțumim pentru comentariul dumneavoastra. - comentariul va fi verificat de catre un editor si numai in cazul aprobarii va aparea pe site.

 
 
1000
/1000 Zeichen übrig
Mehr auf austria.com
Polens Senat stimmte Umbau des Obersten Gerichts zu
Begleitet von landesweiten Protesten hat der polnische Senat das umstrittene Gesetz zur Neubesetzung des Obersten [...] mehr »
US-Verteidigungsminister glaubt nicht an Tod von IS-Chef
US-Verteidigungsminister James Mattis geht nach eigenen Worten davon aus, dass der IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi noch [...] mehr »
Angreifer erstach drei Israelis im Westjordanland
Bei einem Messerangriff in einer jüdischen Siedlung im Westjordanland sind am Freitag drei Israelis getötet worden. [...] mehr »
Tempelberg-Krise: Palästinenser frieren Beziehungen ein
Die Palästinenser brechen wegen des Streits um den Tempelberg in Jerusalem sämtliche Kontakte zu Israel ab. Dies hat [...] mehr »
Weißes Haus: Sarah Sanders folgt Sean Spicer als Sprecherin
Nach dem Rücktritt von Sean Spicer als Sprecher des Weißen Hauses übernimmt ab September dessen bisherige [...] mehr »
Mehr Meldungen »
Werbung

Make-up-Trends: Smokey Eyes und heller Teint

New York Fashion Week startete mit zahlreichen Stars

Manfred Bauman bringt ein Stück Hollywood zur Photokina nach Köln

Linkin Park-Sänger Chester Bennington mit 41 Jahren gestorben

Linkin-Park-Sänger Chester Bennington ist tot

“Die Migrantigen”: Kinofilm soll ins Theater kommen

Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmeldung

Bei Facebook?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Werbung