Akt.:

Vorarlberger sind für strengere Matura

Vorarlberger sind für strengere Matura
Mehr als zwei Drittel der Vorarlberger sind für eine strenge Matura, besagt eine IMAS-Umfrage im Auftrag der “Bildungsplattform Leistung & Vielfalt”.

 (26 Kommentare)

Korrektur melden

Unter den österreichweit 1.000 Befragten (Zeitraum: Mai/Juni) sprachen sich 62 Prozent dafür aus, dass bei der Reifeprüfung “hohe Anforderungen gestellt werden sollen, damit nur die wirklich guten Schüler die Matura erlangen”. In Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg ist der Anteil mit 68 bis 69 Prozent noch etwas höher, in Wien mit 54 Prozent deutlich geringer.

Zwölf Prozent für geringere Anforderungen

Zwölf Prozent plädierten hingegen für geringere Anforderungen, “damit möglichst viele zu einem Maturaabschluss kommen”; unter den Pflichtschulabsolventen waren es mit 15 Prozent etwas mehr. Der Vorsitzende der Plattform und langjährige Direktor der Sir-Karl-Popper-Schule am Wiedner Gymnasium, Günter Schmid, sieht in den Ergebnissen “eine klare Absage an all jene Politiker, die mit populistischen Scheinargumenten das Niveau der Schulen senken wollen oder gar von einer Matura für alle reden”.

In der Umfrage wurde auch erhoben, wie die Befragten zu Klassen mit einem hohen Anteil an “ausländischen Kindern” stehen. Laut der Befragung sehen dies 42 Prozent als Nachteil, 38 Prozent machen ihr Urteil von den Sprachkenntnissen der Mitschüler mit Migrationshintergrund abhängig. Österreichweit sehen es zwölf Prozent generell als Vorteil, wenn viele Klassenkameraden Migrationshintergrund haben; in Salzburg, Tirol und Vorarlberg sind es gar 32 Prozent und damit eine fast so große Gruppe wie jene, die einen Nachteil sieht.

Die “Bildungsplattform Leistung & Vielfalt” wurde im Juni von eine Gruppe von Gesamtschulgegnern als Gegenbewegung zum geplanten Bildungsvolksbegehren gegründet. In einem Kommentar warnt Schmid in Anspielung auf die aktuellen Unruhen in Großbritannien davor, dass die Einführung einer Gesamtschule zur “englischen Verhältnissen” in Österreich führen könnte. Dort habe in den vergangenen 20 Jahren durch die Umstellung der Gymnasien in Gesamtschulen zu einem Ansturm auf die Privatschulen geführt, während die Aufstiegs- und Bildungschancen für Kinder aus bildungsfernen Familien sich dadurch nicht verbessert hätten. Mittlerweile gebe es eine Rückkehr zu stärkerer Selektion. “Das sollte uns zu denken geben”, so Schmid. (APA)



Kommentare 26

Vă mulțumim pentru comentariul dumneavoastra. - comentariul va fi verificat de catre un editor si numai in cazul aprobarii va aparea pe site.

 
 
1000
/1000 Zeichen übrig

HTML-Version von diesem Artikel
Mehr auf austria.com
Vorarlberger Kunstszene kämpft für “Kultur nach 6” bei Radio Vorarlberg
Die heimische Kunstszene befürchtet einen Abbau der Kulturberichterstattung beim ORF Vorarlberg. Dort sieht man keinen [...] mehr »
Sieben Vorarlberger Asfinag-Projekte der Zukunft
Bestmögliche Mobilität durch das hochrangige Straßennetz wird in Vorarlberg durch die Autobahnen- und [...] mehr »
Begegnung am Berg mit Michael Walser
Bei einer neuen Ausgabe von Begegnung am Berg trifft man sich auf Schweizer Boden. Denn vom Hohen Kasten im Appenzell [...] mehr »
Laura Bilgeri im VOL.AT-Livetalk
Nach der Premiere ihres Films "The Recall" am Donnerstag, war Laura Bilgeri im Live-Talk bei uns und sprach über ihr [...] mehr »
Vorarlberg: Fahrer weicht Katze aus – Auto überschlägt sich
In der Nacht auf Samstag kam es in Bregenz zu einem spektakulären Unfall. mehr »
Mehr Meldungen »
Werbung

Make-up-Trends: Smokey Eyes und heller Teint

New York Fashion Week startete mit zahlreichen Stars

Manfred Bauman bringt ein Stück Hollywood zur Photokina nach Köln

Heidi Klum räkelt sich nackt am Strand

Gigi Hadid sagt für Victoria´s Secret-Show ab

Sylvester Stallone wies Übergriff auf 16-Jährige zurück

Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmeldung

Bei Facebook?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Werbung