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VW will sich frühzeitig Batterierohstoffe sichern

Sedran arbeitet an Zukunftskonzept Sedran arbeitet an Zukunftskonzept - © APA (dpa)
Volkswagen will vor dem Elektroautozeitalter frühzeitig die Versorgung mit dem Batterie-Rohstoff Lithium sichern. “Zum einen könnten wir unseren Bedarf über Vereinbarungen mit den Unternehmen decken, die uns künftig mit Batteriezellen beliefern”, sagte VW-Strategiechef Thomas Sedran dem “Handelsblatt”. Genauso gut könne der Konzern Verträge mit Lithium-Produzenten abschließen.

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“Vielleicht beteiligen wir uns auch an Minengesellschaften”, fügte Sedran an. Wahrscheinlich werde es eine Mischung aus all dem werden. “Im Volkswagen-Konzern haben wir dazu noch keine Grundsatzentscheidung getroffen.”

Lithium ist der Grundstoff von Batterietechnologie, auch in künftigen Generationen wie der energieeffizienteren Feststoffzelle kommt das Leichtmetall laut Sedran zum Einsatz. Die Autobauer rechnen in den kommenden zehn Jahren mit einem Sprung bei Produktion und Absatz von Elektroautos, die gerade die Abgasbelastung heutiger Verbrennungsmotoren senken sollen. VW kalkuliert bei Neufahrzeugen bis 2025 mit einem Anteil von bis zu einem Viertel reiner Elektroantriebe. Eigenes Wissen in der Batterietechnologie ist zudem ein Kernbaustein der Strategie von Vorstandschef Matthias Müller.

Nach wie vor ist nicht entschieden, ob VW auch eine eigene Fertigung von Batteriezellen aufbaut – den Grundbausteinen von Elektrobatterien. “Die Batteriezellenfertigung ist sehr know-how- und kapitalintensiv.

Weltweit gibt es nur ein paar Unternehmen, die das wirklich können”, sagte Sedran. “Für Anbieter wie Samsung, LG oder Panasonic arbeiten Tausende von Chemikern in der Zellentwicklung.” Um auf Augenhöhe zu bleiben, brauche es strategische Partnerschaften und auch gemeinsame Fertigung. “Mit wem, wird gerade verhandelt”.

Ob Autobauer eine eigene Batterieproduktion brauchen, ist in der Branche ein großes Thema. Deutsche Hersteller betonen, dass die Nähe zur Autoproduktion wichtig sei – zu schwer sind ihnen die Batterien, um sie aus Asien in großem Stil teuer zu verschiffen.

Drohende Dieselfahrverbote und neue Vorwürfe im Abgasskandal lasten unterdessen weiter auf dem Absatz des Volkswagen-Konzerns in Deutschland. Mit einem Rückgang um fast sechs Prozent auf 97.500 Fahrzeuge verzeichnete der Heimatmarkt im Juli neben den USA als einziges großes Absatzgebiet ein Minus. Die Kernmarke Volkswagen lieferte im vergangenen Monat mit gut 40.000 Fahrzeugen gar 14 Prozent weniger aus als vor Jahresfrist, wie VW am Freitag mitteilte.

(APA/dpa)



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